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Stephan van den Bruck (*1967)
Filmemacher, Kameramann und Fotograf - Gründer von Satori Highway Films

  • Worum es mir geht
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    Worum es mir geht: um den Menschen.
    Ihn möchte ich erkennen in seinem wahren Wesen und ihm Zeit und Raum geben, um sich zu entfalten. Die Kamera, ob für Film oder Foto, ist mein Medium dafür.


    Jeder Mensch, der einen meiner Filme oder Fotografien sieht, soll etwas für sich erkennen können. Die, die ich porträtiere, sollen vor allem sich selbst erkennen können, im Bekannten und auch im Unbekannten, im neuen Blick auf sich selbst. Das finde ich sehr spannend und bereichernd, wenn es passiert. Garantieren kann ich es nicht.
    Jeder Film, jede Begegnung mit Menschen birgt etwas Eigenes, Unvorhersagbares. Genau dies im entscheidenden Moment zu erspüren, zu beobachten und herauszuarbeiten, im Dreh und im anschließenden Schnitt, das fasziniert mich an meiner Arbeit immer wieder.
    Meine künstlerische Stärke als Kameramann und Filmemacher sehe ich in der Entwicklung einer eigenen Bildsprache. Ihre spezifische Ästhetik dient dazu, die Aussage zu unterstützen. Besonderes Augenmerk lege ich auf schöne Detailaufnahmen und die Bildgestaltung mit Licht und Farben. Interviews inspirieren mich, ich höre gerne und einfühlsam zu - während sich im Kopf schon neue Ideen für den Fortgang des Drehs zeigen. Kein Masterplan, keine Schablone: der Film und auch das Foto dürfen sich aus der Situation heraus entwickeln. Bei Auftragsarbeiten lasse ich ebenfalls gerne meinen dokumentarischen Stil einfließen, wie z.Bsp. im Film "Seelenbilder", gehe aber gleichzeitig den Wünschen der Auftraggeber nach.

    Ich fühle mich wohl in der Teamführung, wie etwa bei aufwändigeren Drehs, und leite gerne Menschen an, die Film- und Fotokunst zu erlernen.

    Seit 2017 lasse ich meine langjährigen und vielfältigen Erfahrungen als Kameramann, Dokumentarfilmemacher und Fotograf in SATORI HIGHWAY FILMS einfließen. Dabei arbeite ich mit einem sehr guten Netzwerk an Kollegen zusammen.
  • Vita
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    Berufspraxis
    1. Seit 1996 - selbständig als Kameramann, Editor, Dokumentarfilmemacher, Fotograf, Dozent [+]
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      Arbeiten in Eigenregie:
      seit 2017 langzeitbeobachtender Dokumentarfilm über "Nix druff?" - Projekt-Musikband der Caritas Wohnungslosenhilfe Limburg - in der Rolle als filmender Autor und Mitmusiker (Saxophon)
      Dokumentationsfilm "Jahrmarkt der Sinne" für Caritas-Verband Limburg (Organisation, Koordination, Durchführung mit mehreren Kameras, Tontechniker, Schnitt)
      Eigene Doku-Filme: „Multiversal North“ (in Arbeit), „Wikiloops - die freie Werkstatt der Musik“, „Freistatt, ein Ort am Rande der Straße“ mit Maik Bialk (WDR)
      Musikvideos

      Auftragsarbeiten:
      Film (Kamera, Schnitt)
      Aufträge für ARD, SWR, Kinderkanal, WDR
      Auslandsarbeit für SWR, ARD u.a. in USA, China
      Industriefilme für u.a. RWE, Steuler Keramik
      Musikvideos

      Foto
      Dokumentarische Fotoarbeiten u.a. für AWO, Johanniter

      Dozent
      Dokumentarfilm-Kurs für Jugendliche, Robert-Bosch-Stiftung (mit Stefanie Trambow, Editorin und Filmacherin)
      Videofilm- und Schnitt-Kurse für Kinder und Jugendliche
      Foto-Kurs für junge Migrant*Innen

      Kinoarbeit/Film-Vorführer
      • seit 1998 in Programmkinos Wiedskala/Neitersen und Kulturzentrum Kreml/Zollhaus; Entwicklung vom Zelluloid zum Digtalen miterlebt«
    2. 1994 - 1996 - Festanstellung beim Lokalsender WW-TV [+]
      Betreuung der Volontäre bei Dreh und Schnitt
      Kamera und Schnitt für Beiträge und Dokumentationen
      Redaktion (Ressorts: Kultur, Gesellschaft)
      Kameraarbeit für Dokumentarfilm „Die Lahn“
    3. 1991 - 1993 - Aufenthalt in Berlin [+]
      Kamerapraktikum beim Offenen Kanal Berlin
      verschiedene Kurzfilmprojekte
      Lichtsetzender Kameramann für Spielfilm „Anna und Bernd“ (gedreht auf 16 mm), Kieflfilm Produktion
      freie Fotoarbeiten
    4. 1988 - 1989 - absurd-surrealistisches Straßentheater [+]
      • mit Dominik Kiefl
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    Ausbildung
    1. 2002 - Abschluss Masterschool Dokumentarfilm, Filmwerkstatt Münster [+]
      div. Weiterbildungen in Kamera, Schnitt, Licht, digitale Fotobearbeitung
    2. 1993 - 1994 Volontariat bei Film- und Fernsehproduktion „framework“ [+]
      Kamera, Schnitt
      Redaktion
      Industriefilm
    3. 1991 - 1992 - Soziologie-Studium TU Berlin [+]
    4. 1989 - 1991 - Zivildienst [+]
      Foto- und Filmprojekte mit Kindern und Jugendlichen
      Mitarbeiter der rollenden Musikschule „Rockmobil“, LAG Hessen
      Mitbegründer der freien Kunstbühne „Kakadu“ des Jugend- und Fördervereins „Kalkwerk“, Diez
    5. 1988 Abitur [+]
      seit 1985 intensive Beschäftigung mit Musik, Saxophonspiel gelernt

      seit 1970 intensive Beschäftigung mit Film und Fotografie, eigenes Fotolabor, erste Super 8-Filme
  • Bauchpinselei
    "Der wortkarge Herr van den Bruck hat beim Filmen den Fokus auf den unvergesslichen Moment, den nur die Kamera einfangen kann. Beim Schnitt ist er der fantasievolle Freak, der alle Register zieht, und erst zufrieden ist, wenn der Freak in ihm grünes Licht gibt."
    Detlef Görke, Musiker

    ludolfsx

    "Da könnt' ich viel zu sagen. Am liebsten denke ich an die Zeit, als wir für den SWR die ersten beiden Folgen der "Ludolfs" gedreht haben. Ich wusste gar nicht so recht, wohin die Reise mit diesem Film geht, aber Stephan hat für mich mitgedacht, nicht nur tolle Bildideen gehabt, sondern auch konzeptionell, und gemeinsam mit unserem Editor Tim Greiner ist dann ein ganz bemerkenswertes Stück entstanden. Wir waren ein Superteam!"

    Lutz Näkel, Redakteur, Autor (SWR)

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    "Redet kein Wort zu viel und macht alles richtig – und meistens besser als man sich das selbst vorgestellt hat."
    Nadia und Timo Kaabi-Linke, bildende Künstler

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    "Stephan arbeitet ruhig, sehr überlegt, kann sich gut in die Arbeit hineinversetzen, ist offen für Ideen und kreativen Gedankenaustausch."
    Margit Dries, Künstlerin

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    "Ich habe Stephan als einen Lichtzauberer kennengelernt. Mit ein wenig Styropor, Farbfolien und schwarzen Blechfahnen hat er mal eine intensiv effektvolle, mal eine gefühlige Lichtstimmung geschaffen. Da habe ich verstanden, was der Unterschied zwischen Kameramann und Bildgestalter ist. Und er hat sein Wissen gerne geteilt. Zitat: „Wennste das so machst…“. Danke dafür!"
    Alexander Jung, Editor (SWR)

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    "Denk ich an Stephan, denk ich an Gelassenheit, Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen. Fähigkeiten, die ich im menschlichen Miteinander wie als Grundlage des filmischen Arbeitens sehr schätze. Seine technischen Fertigkeiten haben meine Ideen immer gut geerdet, d.h. umgesetzt oder aber er hat sie entsprechend der tatsächlichen Möglichkeiten adaptiert. Besonders schätze ich als Redakteurin an unserer jahrelangen Zusammenarbeit seine verbindliche und anteilnehmende Präsenz im Zusammenspiel mit Interviewpartnern."
    Claudia Heland, Freie Autorin, Performerin

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    "Zu meiner Ausbildungszeit war es mitunter sehr spannend zu beobachten, wie S.v.d.B. fantasielosen Redakteuren das kreative Denken abnahm, um am Set voranzukommen."
    Andreas Bernardi, Freier Autor

    dreh

    "Er ist immer auf der Suche nach der besten, oft auch ungewöhnlichen Einstellung und dem besten Licht. Mit seiner Ruhe macht er so manchen Redakteur, der auf den Schluss wartet, ungeduldig. Bis dann das Ergebnis angesehen wird, dann ist alles mehr als gut. Von den Auszubildenden wurde er ganz ohne Ironie "Meister" genannt. "Mit dem kann man Pferde stehlen". Auch wenn dieser Spruch ein wenig aus der Zeit gefallen zu sein scheint, so passt er perfekt zu Stephan."
    Uli Mickley, Freier Autor

    vlcsnap-2019-10-15-21h19m54s113

    „Stephan van den Brucks Arbeit ist gekennzeichnet von einem genauen und doch immer empathischen Blick auf die Menschen, die er filmt. Seine Ruhe, sein Einfühlungsvermögen machen Filme und Interviews zumeist erst möglich, weil er die Menschen öffnet.“

    Maik Bialk, Redakteur, Autor (WDR)

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    Stephan bringt Unterschiede zusammen, z.B. Themen oder Meinungen.. Besonders schätze ich aber seine Fähigkeit, Menschen zusammen zu bringen. Er öffnet ihnen einen Raum, an dem sie sie selbst sein können, ohne Bewertung... Das macht stark und frei. In unserer Zusammenarbeit für den Film "Seelenbilder" habe ich genau dies selbst erfahren dürfen.
    Desiree Weitershausen, Künstlerin, Autorin, Erdheilerin

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    Haltet ihn fest, wenn er auf der Suche nach dem richtigen Framing ist! Er läuft sonst - den Viewfinder vor den Augen – voller Enthusiasmus in den laufenden Verkehr der Straße!
    Harald Voss – Co-Regie bei dem Film „Anna und Bernd“ - Requisiteur